Ich möchte heute meine Geschichte teilen – wie ich über viele Jahre hinweg an einer schweren Form der Neuroborreliose gelitten habe, wie ich Patientin im Borreliose Centrum Augsburg war und wie ich schließlich durch eine Kombination aus konventionellen Therapien und einer innovativen Behandlung in einer Überdruckkammer den Weg zurück zu Gesundheit gefunden habe.
Alles begann mit unscheinbaren Symptomen: Müdigkeit, Gelenkschmerzen, neurologische Beschwerden, die von Ärzten zunächst nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Nach mehreren Untersuchungen wurde bei mir schließlich die Diagnose Neuroborreliose gestellt. Im Borreliose Centrum Augsburg in Augsburg – einer Klinik, die sich auf durch Zecken übertragene Erkrankungen spezialisiert hat – wurde ich aufgenommen.
Die Jahre vergingen mit einer Therapie-Odyssee: Erst zahlreiche Antibiotika-Kuren, dann phytotherapeutische Ergänzungen, naturheilkundliche Ansätze, Kräutertherapien – stets begleitet von Unsicherheit und Rückschlägen. Es gab Rückfälle, Phasen, in denen ich dachte, ich käme nicht weiter. Ich war Patientin im Zentrum für chronische Borreliose – und ich habe durchgehalten.
Fünf lange Jahre – und dann eine neue Hoffnung
Nach etwa fünf Jahren mit dieser chronischen Erkrankung entschied ich mich für eine ergänzende Therapieform: Ich unterzog mich insgesamt 20 doppelten Sitzungen in einer Druck- und Sauerstoffkammer in Gontenschwil (Schweiz: https://hyperbare-sauerstofftherapie.ch). Ich hatte von der Möglichkeit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBOT) gehört und wollte ihr eine echte Chance geben.
Die Kammer (https://hyperbare-sauerstofftherapie.ch/druckkammer/) war beeindruckend: Eine speziell dafür ausgelegte Überdruckkammer, in der ich unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen Sauerstoff atmete ( https://hyperbare-sauerstofftherapie.ch/therapieablauf/ )– damit meine Zellen besser versorgt werden, damit die Regeneration angekurbelt wird. (Solche Therapien werden z. B. im Bereich der Hyperbaren Sauerstofftherapie bereits beschrieben.)
Ich erinnere mich, dass ich anfangs mit starken Reaktionen zu kämpfen hatte – sogenannte Herxheimer-Reaktionen, bei denen die Symptome sich kurzfristig verschlimmern, das Immunsystem reagiert, Entzündungszeichen steigen. Es war hart. Aber ich machte unbeirrt weiter, ohne Unterbrechung, setzte jede Sitzung an, organisierte meine Zeit rund um die Kammer-Therapie.
Die Kammer im Detail
Die Kammer war komfortabel: Liegesitze oder halb-liegend, angenehme Musik oder Ruhe, Sichtfenster, ein echtes Gefühl, als ob man „in einer speziellen Blase“ sitzt – und gleichzeitig spürt, wie der Druck steigt und man tiefer atmet. Der reinere Sauerstoff und der Druckanstieg führten zu dem Gefühl, dass endlich etwas „Inneres“ passiert. Ich hätte nie gedacht, wie sehr der Körper auf so eine Form der Therapie reagieren kann.
Die Kosten – groß, aber im Rückblick lohnend
Ja – die Kosten dieser Therapie sind nicht gering. Ich war zu der Zeit teilweise ohne geregelte Arbeit, litt unter erheblichem Leid, hatte viele Ausgaben für andere Therapien, Ergänzungsmittel, Arzt-Besuche, Naturheilmittel – all das summierte sich. Ich habe in dieser Zeit viele „ausprobiert“, viele Ansätze gewählt, die nur teilweise Wirkung zeigten. In meinem Fall überstiegen diese Ausgaben – plus der gefühlten „Kosten“ durch Krankheit (dauerhafte Müdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit, Lebensqualität) schon lange die Kosten für die HBOT-Therapie. Im Rückblick kann ich sagen: Es hat sich wirklich gelohnt – ich wünschte nur, ich hätte diese Therapie früher gekannt.
Leider übernimmt die Krankenversicherung in meinem Fall nicht die Kosten für die HBOT-Therapie – denn üblicherweise werden nur bestimmte Indikationen wie z. B. schlecht heilende Wunden bei Diabetikern oder ähnliche offizielle Indikationen von den Kassen übernommen. Andere Diagnosen wie meine neuroborreliose-bedingte Dauerbelastung fallen oft nicht darunter. (Siehe beispielsweise die Liste der möglichen Indikationen hier: Indikationen Hyperbare Sauerstofftherapie.)
Trotzdem: Wenn man die Therapie-Kosten als Investition in die eigene Gesundheit sieht – im Kontext vieler Jahre mit Krankheit, Behandlungen, begrenzter Leistungsfähigkeit – dann wirkt es heute nicht mehr „nur teuer“, sondern „wertvoll“.e Kosten – groß, aber im Rückblick lohnend
Der Wendepunkt: Erste fühlbare Verbesserung nach 2,5 Monaten
Nach etwa 2,5 Monaten dieser Kammer-Sitzungen spürte ich erstmals eine spürbare, und zwar uneingeschränkt positive, Veränderung: Meine Müdigkeit ließ nach, meine Gelenkschmerzen wurden leichter, meine neurologischen Beschwerden begannen sich zurückzuziehen. Es war die erste wirkliche Hilfe, die ich seit Jahren erlebt hatte.
Ich war so dankbar: Die exzellente Betreuung, die fürsorgliche, kompetente Obsorge im Zentrum, die Klarheit und das Engagement des Teams – all das machte einen großen Unterschied. Ich möchte hier ausdrücklich die super tolle, sehr fürsorgliche und sehr gute Betreuung im Hyperbare Sauerstofftherapie Gontenschwil hervorheben: Die Menschen dort nahmen sich Zeit für Erklärungen, gaben Sicherheit, gingen auf meine Fragen ein, checkten regelmäßig meine Reaktionen – kurzum: ich fühlte mich nicht nur wie eine Patientin, sondern wie eine Person mit einer Geschichte, mit Sorgen und Hoffnungen.
Warum es sich gelohnt hat
– Die Kombination aus jahrelanger Therapie im Borreliose-Zentrum, den Kräuter- und Antibiotika-Ansätzen undschließlich die hyperbare Sauerstofftherapie war mein Schlüssel zur Stabilisierung.
– Kurz gesagt: Ich habe durchgehalten, war konsequent, habe Vertrauen gefasst – und wurde nicht enttäuscht.
– Die Betreuung war hervorragend – vom ersten Beratungsgespräch bis zur Nachsorge.
– Ich erlebte eine Wende: Nach Jahren des Wartens und Kämpfens kam endlich sichtbare Verbesserung.
Mein Appell an alle Betroffenen
Wenn Sie selbst in einer Situation sind, in der eine chronische Borreliose oder Neuroborreliose Sie begleitet – lassen Sie sich nicht entmutigen. Suchen Sie spezialisierte Zentren, informieren Sie sich über ergänzende Optionen wie eine Überdruck-Sauerstoffkammer-Therapie in Gontenschwil. Halten Sie durch. Ihre Gesundheit ist es wert.
Ich wünsche Ihnen von Herzen Mut und Geduld – und hoffe, dass meine Geschichte Ihnen zeigt: Es ist nicht hoffnungslos. Hilfe ist möglich, Fortschritt ist möglich – und es lohnt sich, dran zu bleiben.
Ich wünsche Ihnen von Herzen Mut und Geduld – und hoffe, dass meine Geschichte Ihnen zeigt: Es ist nicht hoffnungslos. Hilfe ist möglich, Fortschritt ist möglich – und es lohnt sich, dran zu bleiben.